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24 Februar 2016

Jessica Ulrich neu bei der Ökumenischen Flüchtlingshilfe hält die Fäden in der Hand

Jessica Ulrich ist die erste Büroleiterin der Ökumenischen Flüchtlingshilfe Rhein-Ahr e.V. (ÖFH) im Mehrgenerationenhaus Bad Neuenahr-Ahrweiler und hält seit dem 16. November 2015 alle Fäden in der Hand. Sie und Hans-Joachim Dedenbach arbeiten bei der ÖFH hauptberuflich Hand in Hand,  sind doch die vielen mit dem Flüchtlingszustrom hinzugekommenen Aufgaben von nur einer hauptamtlichen Kraft alleine, trotz bester Unterstützung aller ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, nicht zu bewältigen. „Ich fahre jeden Morgen mit einem Lächeln zur Arbeit.

 

Das richtig gute Arbeitsklima und die Zusammenarbeit mit Herrn Dedenbach, mit Herrn Rex, unserem Vorsitzenden, und dem gesamten Vorstand macht richtig Freude“, sagt die frische Mitarbeiterin, die als Teamplayerin immer wieder bewundert, „wie schnell und unbürokratisch die Probleme von Herrn Dedenbach gelöst werden.“ Vor allem schätzt sie, dort zu arbeiten, wo Menschen geholfen wird. „Da ist es nicht immer leicht, allen gerecht zu werden.“ Gemeinsam mit Werner Rex und den anderen ehrenamtlichen Mitarbeitern suchen Jessica Ulrich und Hans-Joachim Dedenbach kreative Lösungen. Dabei beobachtet Jessica Ulrich immer wieder „dieses wunderbare Vertrauensverhältnis zwischen Flüchtlingen, die Hilfe dankbar annehmen, und ihren Beratern und Ehrenamtlern.“ Die Probleme, weshalb an ihre Bürotür geklopft wird, sind vielfältig: Flüchtlinge verstehen ein Dokument nicht, haben Schwierigkeiten mit Behörden oder suchen einfach Orientierung und Hilfe. Bei den Gesprächen und Hilfen geht es um Deutschkurse, Familienzusammenführung, die Vorbereitung auf die Anhörung vom Bundesamt BAMF oder um die Begleitung zur Rechtberatung und zum Jobcenter. Ausländische Dokumente und Berufs- oder Bildungsabschlüsse müssen anerkannt werden, Unterstützung bei der Arbeitssuche, der Vermittlung von Praktika, Krankheitsfürsorge und Wohnungssuche zählen ebenfalls zu den Aufgaben der ÖFH. Zudem werden Kinder in die Schule oder einen Kindergarten vermittelt. Die Gespräche mit den Ratsuchenden verlangen viel Zeit, und oft braucht es zur Überwindung der Sprachbarriere einen Dolmetscher. Ebenso benötigen die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelegentlich Rat und Tat. Außerdem sind immer wieder Projekte auf den Weg zu bringen. All diese vielfältigen Aufgaben verlangen Flexibilität. „Kein Tag ist wie der andere. Und persönlich gesehen ist es genau das, was zu mir passt“, meint Jessica Ulrich mit einem Lächeln, die bei ihrer Arbeit auf ein gutes Netzwerk – von Ehrenamtlern, Kirchen und Gemeinden bis hinauf zur Kreisverwaltung und den vielen anderen Institutionen – zurückgreifen kann. Die herzliche Aufnahme vom MGH-Team, durch die Leitung des Mehrgenerationenhauses und vom Seniorennetzwerk hat sie besonders gefreut. Jessica Ulrich: „Vieles verändert sich täglich. Da ist nur gemeinsam viel zu bewegen.“ Das gilt dann freilich auch für ihr Privatleben, denn ohne ihren Mann Carsten könnte die Mutter von drei Kindern Beruf und Familie nicht in Einklang bringen.

Hans-Joachim Dedenbach und Werner Rex sind voll des Lobes und glücklich, mit Jessica Ulrich eine so kompetente und freundliche Kollegin gewonnen zu haben.

 

 

 

 

Letzte Änderung am Mittwoch, 24 Februar 2016 20:43

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